Betoninstandsetzung
Die Betoninstandsetzung des Gebäudekomplexes der Kassenärztlichen Vereinigung in Frankfurt am Main wurde den Anforderungen an eine moderne Architektur gerecht
Die Waschbetonfassade in Sandwich-Bauweise eines 70 m hohen Verwaltungsgebäudes der Kassenärztlichen Vereinigung war zu untersuchen. Einzelne Steine der Oberfläche aber auch größere Stücke der Plattenränder hatten sich immer wieder aus dem Gefüge gelöst. Um eine Gefährdung der Passanten zu vermeiden, wurden lose Teile bereits notdürftig entfernt und die Bewehrung mit Korrosionsschutz behandelt. Ein weiteres Merkmal des Schadensbildes war der desolate Zustand der Fugen.
Um Kenntnis über den Ist-Zustand des Betons zu gewinnen, wurden Kennwerte wie Karbonatisierungstiefe, Betondeckung, Druckfestigkeit, Haftzugfestigkeit und Rissverläufe ermittelt. Ferner wurden die Anker der Fassadenelemente mittels Endoskop gesichtet.
Auf Grundlage der Ergebnisse aus dieser Untersuchung wurde ein Instandsetzungskonzept erarbeitet, das weiterhin noch folgende Anforderungen zu erfüllen hatte:
- Äußerst wirtschaftliche Betrachtung der Betoninstandsetzung
- Optische Aufwertung der Fassade in moderner Architektur
- Beachtung der Instandsetzungsrichtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton
- Betoninstandsetzung in sehr kurzer Bauzeit
- Betoninstandsetzung ohne Beeinträchtigung der Gebäudenutzung
Die Betoninstandsetzung wurde unter Beachtung aller technischen und architektonischen Gesichtspunkte durchgeführt und den Wünschen des Bauherrn gerecht. Anschließend erfolgte die Betoninstandsetzung der Tiefgarage des Gebäudekomplexes.
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